Zatvoriti izbornik

Becoming ID. Farbe, Material, Geometrie: ein perfektes Zusammenspiel

Becoming ID. Farbe, Material, Geometrie: ein perfektes Zusammenspiel

Die revolutionäre Formsprache des ID.3 erforderte auch von Diana Zynda und ihrem Team völlig neue Farb- und Materialkonzepte. Was das für den Gestaltungsprozess bedeutete, erzählt die Designerin hier.

Beim ID.3 - sowie bei der ID. Familie im Allgemeinen - bestehen die Oberflächen aus logischen Zusammenhängen von Materialien und Formen. Diana Zynda - Teamleitung Color & Trim MEB bei Volkswagen - erzählt, auf was genau es bei einer neuen genetischen Ausrichtung der elektrischen ID. Familie ankommt. Ein Interview.

Was bewegte Sie bei der Entwicklung der ID. Familie am meisten?

Sie müssen sich vorstellen: Wir als Team durften sogar den Gestaltungsprozess selbst neu erfinden. Wir sind ein Teil der Gestaltung einer neuen genetischen Ausrichtung von Volkswagen und konnten etwas aufbauen, das vorher noch nie da gewesen ist.

An welchem Punkt merkten Sie, dass Elektromobilität für jedermann vor dem Durchbruch steht?

Für mich als Designerin gab es keinen klar zu definierenden Punkt. Es ist eine Welle der allgemeinen Bewegung - in Gesellschaft und Politik. Und diese Welle gestalten wir alle mit und müssen dafür das nötige Feingefühl bei der Entwicklung in die Fahrzeuge miteinbringen.

Visuell erfasst geht`s direkt ins Gehirn - es folgt erst das haptische Feeling und dann die Emotion. Ein perfekter Match!


Diana Zynda
Teamleitung Color & Trim MEB, Volkswagen Design

Im Detail: Welche Technologie finden Sie beim neuen ID.3 am faszinierendsten?

Faszinierend ist die Denkweise bei der Gestaltung von Oberflächen sowie die Kombination aus Farben und Materialien. Wir haben allgemein bei der ID. Familie - und beim ID.3 im Besonderen - ein logisches Verständnis von den Oberflächen. Heißt, wir legen besonderes Augenmerk auf das haptische Selbstverständnis der Materialien und versuchen dies optisch logisch wiederzugeben. Diese "neue Logik" anhand der genetischen Ausrichtung in die Materialität miteinzubringen, ist faszinierend. Heißt: Die Materialität unterstützt die logischen Formen - zum Beispiel bei den Materialien des Sitzes, der die fließenden Linien des Exterieur- und Interieurdesigns aufnimmt und neu interpretiert.

Über den gesamten Projektverlauf betrachtet: Was war die größte Herausforderung, vor der Sie standen?

Alles ist eine Challenge. Beispielsweise welche Außenfarbe zur Architektur passt oder welches die richtigen Materialien sind, die einen wohnlichen Charakter vermitteln.
Die größte Herausforderung aber für mich ist, dass wir immer mehrere Schritte im Voraus agieren und damit am Puls der Zeit sein und die zukünftigen Vorstellungen und Stile der Kunden treffen müssen. Ziel soll es ja sein, schon Jahre im Voraus Emotionen und die Liebe zum ID.3 mitzutransportieren.

Pokreni video

Was nehmen Sie persönlich aus dem Projekt mit?

Die Teamarbeit hat super viel Spaß gemacht - wir mussten uns natürlich vielen Herausforderungen stellen und haben das Ganze wirklich gut gemeistert. Und: ganz viel Stolz sowie ein elektrifiziertes Gefühl.

Wenn Sie für Ihr Zuhause ein neues Möbelstück - zum Beispiel Sofa, Tisch, Stuhl - erwerben, schauen Sie es sich erst an oder berühren Sie es als Erstes?

Der erste Eindruck ist natürlich immer visuell - der zweite auch gleich der haptische. Deswegen: Farbe, Material, Geometrie, Architektur - der Look allgemein; das geht sofort durch die Augen in das Gehirn. Und dann folgt das haptische Feeling. Materialität gibt der Architektur eines Produktes die Emotionalität mit. Also ein perfekter Match!

Ups!
Čini se da vaš preglednik nije ažuriran. Možda naša web stranica ne radi optimalno. Većina preglednika (ali ne i MS Internet Explorer 11 i stariji) i dalje radi dobro.

Preporučujemo vam da ažurirate svoj web preglednik!
Najnovija inačica može osigurati dobro iskustvo bilo gdje na Internetu.

Hvala vam na posjeti i dobro se zabavite.
Vaš Volkswagen tim